Christliche Gemeinde Attendorn
C-G-A ATTENDORN AN(ge)DACHT AKTUELL HOERBAR IMPRESSUM
GOTT
begegnen

Gott hat uns für die Zeit in der wir Leben, geschaffen, um die Ungeliebten zu lieben, in stürmischen Zeiten Frieden auszustrahlen und in jeder Situation trotzig Freude zu zeigen.

Das mag unmöglich erscheinen aber man kann es schafften, indem wir lernen, was die Bibel über die natürlichen mensch-lichen Gefühle sagt, und wie man sie steuern kann.

Jeden Monat erscheind ein  Text der Anstoß geben soll, über sich und das Verhältnis zu Gott und den Menschen nachzudenken.


AN(ge)DACHT 2019

ANGEDACHT


Der HERR macht zunichte den Ratschluss der Nationen, er vereitelt die Gedanken der Völker.“

 Psalm 33,10

„Er ändert Zeiten und Zeitpunkte, setzt Könige ab und setzt Könige ein.“

        Daniel 2,21

Gott steht hinter allem Weltgeschehen!

Dass das immer noch wahr ist, haben wir vor dreißig Jahren erleben können. Als in der Nacht vom 9. zum 10. November 1989 die Berliner Mauer zu fallen begann, kam auch das Ende jenes Staates in Sicht, der seine Existenz nur der Macht der ehemaligen Sowjetunion verdankte. Die Regierenden der damaligen „Deutschen Demokratischen Republik“ hatten ihre Gedanken über die Zukunft und den weiteren Verlauf der Dinge. Aber Gott änderte „Zeiten und Zeitpunkte“. Er setzte auch diese Regierung ab. Wenn das für die Menschen dieses Zeitlaufs auch nur nach geschickter Diplomatie, kluger Politik oder einer Verkettung glücklicher Umstände aussah, gläubige Christen erkannten darin das Handeln Gottes. Schon einige Zeit vorher waren nämlich gewaltige Veränderungen in den sogenannten Ostblockstaaten vor sich gegangen: Bibeln und christliche Schriften konnten eingeführt und die Frohe Botschaft des Evangeliums in einem Maß verbreitet werden, wie es bis dahin nicht möglich gewesen war.

Aber Gott lenkt nicht nur die Geschicke einzelner Völker, sondern den Ablauf des ganzen Weltgeschehens. Zur festgesetzten Zeit wird der Herr Jesus kommen und die Seinen zu sich nehmen, nach Gottes Plan wird das Tausendjährige Reich aufgerichtet werden. Er bestimmt auch das Ende dieser Erde. Und darüber hinaus: Gott, unser Vater, regiert dein und mein Leben, so dass wir mit dem Psalmdichter sagen können: „In deiner Hand sind meine Zeiten“ (Psalm 31,15).


(aus „Der HERR ist nahe“ CSV Hückeswagen


Ab Vers 28 lesen wir vom Verhör durch Pilatus. Die Reaktionen der Juden sind geprägt von Hass und Heuchelei. Und dennoch steht auch dieses Handeln im Plan Gottes, weil die Schrift erfüllt werden muss.

Pilatus kommt nicht darum herum, den Herrn Jesus zu verhören. Er geht wieder ins Prätorium und ruft den Herrn Jesus zu sich und spricht mit IHM und kommt zu dem Ergebnis, dass Sein Verhalten nicht zu einer Verurteilung ausreicht. Dann lässt er die Juden wählen: Barabbas oder Jesus? - Den Mörder oder den Gerechten? - Den Räuber, oder den, der nur Gutes getan hat? - Den Anführer oder den Heiland der Welt? -

Barabbas oder Jesus? - Die Wahl ist entschieden: Barabbas ist frei - Jesus wird verurteilt.


In Kapitel 19, des Johannes-Evangelium, sehen wir Pilatus, wie er den Forderungen der jüdischen Obersten nachgibt. Der Sohn Gottes wird gegeißelt, als König verhöhnt und dann gekreuzigt. In Vers 19 lesen wir dann, dass Pilatus eine Aufschrift mit den Worten "Jesus der Nazaräer, der König der Juden" am Kreuz befestigen ließ. Den Einwand der Juden nur zu schreiben, dass ER sagte Er sei der König der Juden wird nicht stattgegeben. So ist diese Aussage zugleich eine Anklage an die Juden. Eine Anklage Gottes an die Juden, weil sie den Messias damit verworfen haben. Diese Anklage Gottes ist eine Anklage an die gesamte Menschheit. Eine Anklage Gottes gegen mich und gegen dich. Wer diese Aussage nicht annimmt und Jesus Christus als König und Herrn akzeptiert, steht unter dieser Anklage Gottes. Jeder Mensch hat den Tod verdient. Den Platz, den der Herr Jesus eingenommen hat, ist eigentlich mein und dein Platz. Wer sich dieser Anklage Gottes stellt und seine Schuld vor Gott bekennt, darf die Erlösung durch Jesus Christus in Anspruch nehmen. Der darf Vergebung und ewiges Leben empfangen und wird nie mehr verloren gehen. Wohl dem, der das getan hat. "Wer den Sohn [Jesus Christus] hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes [Jesus Christus] nicht hat, hat das Leben nicht. (1. Johannesbrief 5, 12).  


Hans-Joachim Althaus