RÜCKBLICK

BIBELTAGE MIT RALF STEINHART


Wir blicken zurück auf segensreiche Tage, voller guter Impulse für unsere evangelistische Gemeindearbeit. Am Freitagabend stiegen wir gleich voll ins Thema ein: "Warum fällt es uns so schwer zu fischen?" Die gesammelten Antworten zeigten uns, dass jeder von uns damit zu kämpfen hat. Entgegengebrachte Ablehnung, Menschenfurcht oder fehlendes Brennen für den Herrn Jesus sind nur einige Gründe von vielen. Wir sollten auch weniger auf die Lügen des Teufels hören, sondern auf die Wahrheiten Gottes. Dann fragten wir uns "Warum sollen wir überhaupt evangelisieren?" Der wichtigste Grund, so machten wir uns bewusst, dass Gott uns den Auftrag gegeben hat. Nachzulesen in Matthäus 28, 19-20.

Der Samstag stand unter dem Thema: "Wie komme ich mit Menschen ins Gespräch über Jesus?" Wir bekamen einige gute Tipps, wie man ein evangelistisches Gespräch führt. Eine Möglichkeit ist mit einer Nebenbemerkung das Gespräch zu beginnen, wie z. B. "Sie haben Ihr Auto aber schön geputzt" oder "Schönes Wetter heute, nicht wahr?". Man kann aber auch mit direkten Fragen nach der Meinung der Menschen fragen: "Welchen Sinn hat das Leben für Sie?" oder "Was wird Ihrer Meinung nach, nach dem Tod mit uns geschehen?" Wir lernten, dass Fragen ein super Hilfsmittel sind um ins Gespräch zu kommen. Es wurde uns auch bewusst gemacht, dass es oft normal ist, dass Menschen das Evangelium erst einmal ablehnen. Ein Mensch, der den Geist Gottes nicht hat, lehnt ab, was von Gottes Geist kommt, er hält es für Unsinn und ist nicht in der Lage es zu verstehen, weil ihm ohne den Geist Gottes das nötige Urteilsvermögen fehlt (vergl. 1. Korinther 2,14). In einem Test versuchten wir unsere Begabungen herauszufinden, um sie evangelistisch innerhalb und außerhalb der Gemeinde einzusetzen.

Das Thema am Sonntagmorgen lautete: "Geistliche Väter und Mütter - gelebte Jüngerschaft". Im Alten Testament wird uns u.a. Mose gezeigt, wie er Josua auf die große Aufgabe vorbereitet, sein Volk Israel ins gelobte Land zu führen. Das Neue Testament stellt uns den Herrn Jesus vor, der drei Jahre mit den Jüngern unterwegs war und sie zu verschiedenen Aufgaben anleitete. Auch Paulus wurde zu einem geistlichen Vater für Timotheus. Die Aufgaben geistlicher Väter und Mütter für ihre Jünger sind: Ihre Jünger lieben, regelmäßig für sie beten, sie ermutigen, fördern und auch herausfordern. Zum Schluss waren wir aufgefordert, ob wir für jemand ein geistlicher Vater oder eine geistliche Mutter sein wollen oder ob wir uns selbst einen geistlichen Vater oder eine geistliche Mutter wünschen. Einige wünschten sich auch beides.

Das sind einige Meinungen der Teilnehmer:


Hajo