Christliche Gemeinde Attendorn
C-G-A ATTENDORN AN(ge)DACHT AKTUELL HOERBAR IMPRESSUM
GOTT
begegnen

Gott hat uns für die Zeit in der wir Leben, geschaffen, um die Ungeliebten zu lieben, in stürmischen Zeiten Frieden auszustrahlen und in jeder Situation trotzig Freude zu zeigen.

Das mag unmöglich erscheinen aber man kann es schafften, indem wir lernen, was die Bibel über die natürlichen mensch-lichen Gefühle sagt, und wie man sie steuern kann.

Jeden Monat erscheind ein  Text der Anstoß geben soll, über sich und das Verhältnis zu Gott und den Menschen nachzudenken.


AN(ge)DACHT

DIE LETZTEN STUNDEN JESU CHRISTI, DES SOHNES GOTTES.


Im Johannes-Evangelium, Kapitel 18, beginnt der Text mit der Verhaftung des Herrn Jesus. Eindrucksvoll sind hier die Verse 4-6: "Jesus nun, der alles wusste, was über ihn kommen würde, ging hinaus und sprach zu ihnen: Wen sucht ihr? Sie antworteten ihm: Jesus, den Nazoräer. Er spricht zu Ihnen: Ich bin es! Aber auch Judas, der ihn überlieferte, stand bei ihnen. Als er nun zu ihnen sagte: Ich bin es!, wichen sie zurück und fielen zu Boden." Als die Männer, auf die Frage des Herrn Jesus, IHM keine Antwort gaben, sagte ER: "Ich bin es! Und sie wichen zurück und vielen zu Boden."

Hier stand der "ICH BIN". Hier stand der Sohn Gottes. Hier stand Gott selbst in Seiner unumschränkten Macht. Diese Macht zwang sie zu Boden.


Ab Vers 12 lesen wir vom Verhör durch Hannas. Der Herr Jesus muss zum ersten Mal erleben, geschlagen zu werden. Was für eine Erniedrigung! Aber der Herr Jesus reagiert darauf besonnen, weil es keine Zeugen für Seine Schuld gibt. So ist das Verhalten des Dieners Unrecht. Es geht dem Herrn Jesus allein um die Wahrheit.


Mitten im Verhör des Herrn Jesus, ab Vers 15, wird uns von Petrus berichtet. "Petrus aber stand an der Tür draußen." Die Angst des Petrus vor solch einer Demütigung verleitet ihn sogar zu einer Lüge: "Ich bin es nicht." - Damit wollte er sagen: "Ich bin nicht sein Jünger." Petrus war dem Herrn Jesus zwar nahe - aber doch so fern! Und weil es kalt war, wärmte er sich am Feuer. Er stand nun bei den Gegnern des Herrn Jesus. Wie muss das das Herz des Herrn Jesus betrübt haben, einen Seiner treuesten Jünger bei den Feinden zu sehen.


Ab Vers 28 lesen wir vom Verhör durch Pilatus. Die Reaktionen der Juden sind geprägt von Hass und Heuchelei. Und dennoch steht auch dieses Handeln im Plan Gottes, weil die Schrift erfüllt werden muss.

Pilatus kommt nicht darum herum, den Herrn Jesus zu verhören. Er geht wieder ins Prätorium und ruft den Herrn Jesus zu sich und spricht mit IHM und kommt zu dem Ergebnis, dass Sein Verhalten nicht zu einer Verurteilung ausreicht. Dann lässt er die Juden wählen: Barabbas oder Jesus? - Den Mörder oder den Gerechten? - Den Räuber, oder den, der nur Gutes getan hat? - Den Anführer oder den Heiland der Welt? -

Barabbas oder Jesus? - Die Wahl ist entschieden: Barabbas ist frei - Jesus wird verurteilt.


In Kapitel 19, des Johannes-Evangelium, sehen wir Pilatus, wie er den Forderungen der jüdischen Obersten nachgibt. Der Sohn Gottes wird gegeißelt, als König verhöhnt und dann gekreuzigt. In Vers 19 lesen wir dann, dass Pilatus eine Aufschrift mit den Worten "Jesus der Nazaräer, der König der Juden" am Kreuz befestigen ließ. Den Einwand der Juden nur zu schreiben, dass ER sagte Er sei der König der Juden wird nicht stattgegeben. So ist diese Aussage zugleich eine Anklage an die Juden. Eine Anklage Gottes an die Juden, weil sie den Messias damit verworfen haben. Diese Anklage Gottes ist eine Anklage an die gesamte Menschheit. Eine Anklage Gottes gegen mich und gegen dich. Wer diese Aussage nicht annimmt und Jesus Christus als König und Herrn akzeptiert, steht unter dieser Anklage Gottes. Jeder Mensch hat den Tod verdient. Den Platz, den der Herr Jesus eingenommen hat, ist eigentlich mein und dein Platz. Wer sich dieser Anklage Gottes stellt und seine Schuld vor Gott bekennt, darf die Erlösung durch Jesus Christus in Anspruch nehmen. Der darf Vergebung und ewiges Leben empfangen und wird nie mehr verloren gehen. Wohl dem, der das getan hat. "Wer den Sohn [Jesus Christus] hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes [Jesus Christus] nicht hat, hat das Leben nicht. (1. Johannesbrief 5, 12).  


Hans-Joachim Althaus